Litha ist eine rein instrumentale Jazzkomposition des Pianisten Chick Corea, der als alleiniger Komponist gilt. In der Liste der Jazzstandards nach 1950 der englischsprachigen Wikipedia wird sie auf 1966 datiert. Corea nahm sie erstmals selbst auf seinem Debütalbum als Bandleader auf, Tones for Joan's Bones, das am 30. November und 1. Dezember 1966 in den Atlantic Studios in New York entstand und im April 1968 bei Vortex/Atlantic erschien, produziert von Herbie Mann.
Die früheste bekannte Aufnahme stammt vom Stan Getz Quartet, eingespielt am 30. März 1967 im Van Gelder Studio in Englewood Cliffs und veröffentlicht auf Getz' Album Sweet Rain (Verve, Juli 1967). Corea spielte in dieser Besetzung Klavier, mit Ron Carter am Bass und Grady Tate am Schlagzeug; er war nach dem Weggang von Gary Burton im Dezember 1966 in Getz' Gruppe eingetreten. Discogs ordnet Sweet Rain dem Jazz, der Bossa Nova und dem Cool Jazz zu. Spätere Versionen stammen unter anderem von Joe Locke, dem Tony Purrone Trio, Eric Ineke und Rob van Bavel.