Day In, Day Out ist ein populärer Jazzstandard aus dem Jahr 1939 mit Musik von Rube Bloom und Texten von Johnny Mercer. Der Text setzt exotische Bilder ein, um einen Kontrast zu der schlichten Wendung day in - day out zu bilden, und drückt eine Sehnsucht aus, die über eine öde Routine hinausgeht. Der Kritiker Alec Wilder hob diesen Gegensatz hervor und lobte die aufsteigende Melodie mit 56 Takten. Die Originalaufnahme stammt von Helen Ward mit Bob Crosby and His Orchestra aus dem Jahr 1939, die die Billboard-Charts erreichte; im selben Jahr nahm Helen Forrest das Stück mit Artie Shaw auf. Seitdem haben zahlreiche Künstler über Jahrzehnte hinweg Coverversionen veröffentlicht, darunter Horace Silver, Frank Sinatra, Nat King Cole, Ella Fitzgerald, Judy Garland, Diana Krall und Bob Dylan. Es gilt als Jazz- und Popstandard und erschien auf zahlreichen Alben von Künstlern, etwa Sinatras Come Dance with Me! und Nice n Easy sowie Fitzgeralds Johnny Mercer Songbook. Der Song bleibt ein fester Bestandteil des Great American Songbook, mit anhaltender emotionaler Intensität und breiter Wirkung.